A2A – GIGATRONIK SMART WORLD SYMPOSIUM: Strategien für die digitale Welt

  • Vernetzung
  • Smart Experience
  • Neue Geschäftsmodelle

Connected World – Das ist in immer mehr Lebensbereichen bereits Realität. Trucks lenken sich autonom über die Autobahn. Apps steuern punktgenau die Akkuenergie von E-Bikes. Mähroboter stutzen selbstständig den Rasen. In diesem spannenden Umfeld geht es um die Vernetzung von Geräten und Anlagen. Doch Connected World bedeutet für GIGATRONIK auch, Verbindungen zwischen Experten aus unterschiedlichsten Branchen zu schaffen. Das „A2A – GIGATRONIK SMART WORLD SYMPOSIUM“ bietet dafür die richtige Plattform.

A2A steht für „Apps to Automotive“, also die Integration von IT-Anwendungen ins Fahrzeug. Darauf lag ursprünglich der Fokus der Fachtagung, als diese 2010 zum ersten Mal stattfand, und sie basierte auf dem Know-how von GIGATRONIK in der Entwicklung von E/E- und IT-Lösungen für die Automobilindustrie. Seitdem haben sich Konzepte und Technologien rasant weiterentwickelt. Auf dem Symposium wird heute diskutiert, wie sich in Zukunft Mobilität, Dienstleistungen, Kommunikationswege und Geschäftsmodelle gestalten lassen. Als unabhängiger Entwicklungsdienstleister arbeitet GIGATRONIK auf allen Feldern der vernetzten Welt mit den Innovationsführern der Industrie sowie mit Forschungseinrichtungen zusammen. Diese Kontakte ermöglichen es, hochkarätige Redner für die Vorträge zu gewinnen und 2016 einen neuen Besucherrekord mit 150 Teilnehmern zu erzielen. Mit welchen Themen sich die A2A zukünftig beschäftigen wird, berichtet Felix Traier, Teammanager User Experience und Veranstaltungsleiter des Symposiums, im Interview.

Plattform für die digitale Zukunft

  1. Einblicke in Innovationen, Trends und aktuelle Forschungsprojekte
  2. Neue Denkanstöße durch interdisziplinären Austausch
  3. Networking mit Experten zu Konnektivität, autonomes Fahren, Elektromobilität und neuen Geschäftsmodellen

Alle Infos zur A2A 2017

Bericht zur A2A 2016

„Jetzt ist die Zeit reif für Smart World“

Kurzinterview mit Felix Traier, Teammanager User Experience und Veranstaltungsleiter des „A2A – GIGATRONIK SMART WORLD SYMPOSIUM“

 

Felix Traier 
Teammanager User Experience
GIGATRONIK-Standort Stuttgart
felix.traier@no-spam-pleasegigatronik.com 

Worum geht es bei der A2A, dem GIGATRONIK Smart World Symposium?

Das lässt sich treffend mit einem Satz beschreiben: „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Die Idee des autonomen Fahrens gab es schon in den 1950er-Jahren, doch erst heute ist das sowohl technologisch machbar als auch von den Benutzern gewünscht. Jetzt ist die Zeit für diese Idee reif. Das A2A-Symposium zeigt aktuelle Trends auf und zwar mit Blick auf Technologie und Benutzer. Ob Smart Vehicle, Smart Home oder Smart Manufacturing – die Teilnehmer erfahren, was in ihrer eigenen Branche passiert und welche Lösungen in anderen Wirtschaftszweigen gefunden wurden. Nehmen wir als Beispiel einen Rasenmähroboter, der eine Schnittstelle ins Internet benötigt. Auf dem Symposium wurde berichtet, wie in diesem Fall die Haftung und die Finanzierung rund um die SIM-Karte abgewickelt wurden. Mit diesen Aspekten müssen sich auch Hersteller anderer smarter Produkte beschäftigen. Der Mehrwert derartiger Vorträge ist, dass sich Themen interdisziplinär übertragen lassen und die Zuhörer dadurch neue Denkanstöße für ihre eigene Arbeit erhalten.


Auf der A2A bringen Sie Wettbewerber aus der Industrie zusammen. Lassen die sich in die Karten schauen?

Die Redner plaudern natürlich keine Betriebsgeheimnisse aus. Aber in den Vorträgen werden Inhalte vorgestellt, die deutlich über das hinausgehen, was zuvor schon öffentlich bekannt war. BMW hat beispielsweise in einem Vortrag das BMW Connected Android Software Development Kit (SDK) für Drittanbieter vorgestellt. Zum Thema hochgenaue Fahrzeuglokalisierung zeigte Audi das Indoorszenarium aus Sicht eines parkenden Autos mit vielen technischen Details. Und als ein Student von Daimler über seine Masterarbeit zu technischen Potenzialen und Risiken bei der Vernetzung eines Fahrzeugs mit dem Smart Home referierte, erfuhren die Zuhörer, mit welchen Themen sich die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Stuttgarter Konzerns beschäftigt. Außerdem sind nach jedem Vortrag Fragen aus dem Plenum erlaubt, und es gibt genügend Zeit während der Pausen, um Themen in kleinerer Runde zu vertiefen.

»Ob Smart Vehicle, Smart Home oder Smart Manufacturing – die Teilnehmer erfahren, was in ihrer eigenen Branche passiert und welche Lösungen in anderen Wirtschaftszweigen gefunden wurden.«

Felix Traier


Wie wichtig sind die Beiträge aus der wissenschaftlichen Forschung?

Die Hochschulen liefern jedes Jahr wichtige Impulse, wie etwa 2016 der Vortrag zu vernetzten nachhaltigen Mobilitätssystemen vom Fraunhofer IAO oder über Future Digital Manufacturing von der Hochschule München. Während die Wirtschaft innovative Ideen immer unter dem Blickwinkel der Vermarktbarkeit bewertet, sind die Hochschulen hier in ihrem Denken etwas freier. Dadurch sind sie oft visionärer, was neue Technologien oder Konzepte angeht. Außerdem verstehen wir Connected World auch hier wieder unter dem Gesichtspunkt der Vernetzung zwischen Hochschulen und der Industrie. So konnte die Hochschule der Medien zusammen mit Daimler auf der A2A 2016 ein gemeinsames studentisches Projekt vorstellen, das durch einen Kontakt auf der A2A 2015 zustande kam.


Mit welchen Themen wird sich die A2A zukünftig beschäftigen?

Für die Programmgestaltung haben uns immer die Themen der Zukunft inspiriert, deswegen konnten wir die A2A so lange erfolgreich am Markt etablieren. 2017 findet das achte A2A-Symposium statt. Die Treiber für die nächsten Jahre sehen wir in den Themen autonomes Fahren, Elektrifizierung und natürlich Konnektivität. Und übergreifend beschäftigt uns die spannende Frage: Welche Dienstleistungen für die Kunden spielen in Zukunft eine Rolle und welche Geschäftsmodelle gibt es, damit diese sich amortisieren? Auf diese Themen werden wir die A2A ausrichten.