Von der Beratung und Entwicklung bis hin zur Umsetzung

Die Zwillingsbrüder Christoph und Tobias Kehrein sind seit Mai 2017 bei GIGATRONIK als Programmierer und User Experience-Designer tätig. Im folgenden Interview erzählen sie, wie sie sich beide auf dieselbe Stelle bei GIGATRONIK beworben haben, welche Aufgaben sie hier übernommen haben und wie sie ihr eigenes Start-up und ihren Job bei GIGATRONIK unter einen Hut bekommen.

„Wir sind seit Jahren ein eingespieltes Team!”

 

Christoph Kehrein
Programmierer     

Wofür sind Sie hier bei GIGATRONIK verantwortlich?

T. Kehrein: Ich bin im User Experience-Team. Dort sind wir momentan vor allem im Bereich HMI (Human Machine Interface) tätig   das ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Dort gestalten wir Prozesse in den verschiedensten Bereichen. Das reicht von der Erarbeitung von Bedienkonzepten verschiedener Steuerelemente wie Knöpfe, Drehregler usw. bis hin zur Ausgestaltung der Inhalte grafischer Anzeigegeräte im Fahrzeug. Also man steigt in das Fahrzeug ein, wird vom Fahrzeug begrüßt, hört den Sound und sieht die Lichter im Innenraum – die ganze Umgebung wirkt auf den Menschen ein und das Ganze führt zu einer bestimmten User Experience. Unsere Aufgabe ist es, diese zu gestalten.

C. Kehrein: Ich bin im Desktop-Team und programmiere in C-Sharp und WPF. Wir setzen die Applikationen um, die vom UX-Team entworfen werden. Dazu gehört beispielsweise die Kommunikation zwischen der Applikation und den jeweiligen Endgeräten, als auch die Integration und Ansteuerung der vorgegebenen grafischen Inhalte.

Können Sie von einem konkreten Projekt berichten, das Sie begleitet haben?

T. Kehrein: Bei einem Projekt ging es zum Beispiel darum, für einen Kunden einen GUI-Entwurf (graphical user interface) für ein Display zu erstellen. Dafür haben wir zunächst die Informationen darüber gesammelt, was dargestellt werden soll und wie. Dann haben wir entschieden, wie die Elemente geclustert werden, um dem Nutzer eine möglichst gute User Experience zu bieten. Vor allem im Bereich GUI wird es in Zukunft auch immer mehr Möglichkeiten geben in Richtung Augmented Reality Devices, Virtual Reality – das ist echt ein spannender Prozess, weil sich die Maßstäbe ändern. Neue Technologien bringen mehr Möglichkeiten mit sich, aber meistens auch eine komplexere Bedienung. Diese Herausforderungen müssen in kleine Teilaufgaben aufgeteilt, analysiert und geplant werden, um auch sehr komplexe Sachverhalte umsetzen zu können.

Während Ihrer Studienzeit haben Sie ein Unternehmen gegründet. Um was geht es bei Ihrem Start-up und wie sind Sie schließlich zu GIGATRONIK gekommen?

T. Kehrein: Das Start-up ist aus einem Projekt im Bildungssektor entstanden. Daraus hat sich eine Augmented Reality-Applikation für Smartphones und Tablets entwickelt, mit der im 3D-Raum gezeichnet werden kann – mit verschiedenen Pinseln, Formen, Farben etc.

C. Kehrein: Wir haben dann nach dem Studium bewusst nach einem Job mit Überschneidungen zu unserem Start-up gesucht etwas, das wirklich Spaß macht und wo wir auch unsere Fähigkeiten einbringen können. Wir haben uns dann beide unabhängig voneinander bei GIGATRONIK auf dieselbe Stelle als UX-Designer beworben. Am Ende hat man uns beide eingestellt, weil wir zusammen genau diese Stelle vereinen. Der Vorteil ist außerdem, dass wir seit Jahren ein eingespieltes Team sind!

T. Kehrein: Wir wollten das Start-up aber nicht komplett aufgeben, weil einfach so viel Herzblut darin steckt. Wir haben uns dann dazu entschlossen, zu 80 Prozent bei GIGATRONIK zu arbeiten und das Start-up zu 20 Prozent weiter laufen zu lassen.

 „Ergebnisse zu liefern, die den Kunden nicht nur zufrieden stellen, sondern begeistern – das ist mein eigener Anspruch.“

 

Tobias Kehrein
UX-Designer


Wie ist Ihr erster Eindruck von GIGATRONIK?

T. Kehrein: Ich habe mich hier gleich von Anfang an echt super gut aufgenommen gefühlt. Was mich beeindruckt hat, war, dass man hier so offen ist für Kritik. Man bekommt keine Arbeitsweise aufgezwängt, sondern man versucht gemeinsam die beste Lösung für etwas zu finden, im Sinne einer Prozessoptimierung. Das finde ich richtig gut. Mir gefällt auch, wie die Menschen hier aufeinander zugehen. Da sieht man einfach, dass die Leute wirklich Spaß an ihrem Job haben.

C. Kehrein: Ich wurde auch gleich an die Hand genommen. Sobald irgendein Problem aufgetaucht ist, standen immer alle bereit und man hat es gemeinsam gelöst. Und dann sind da noch so Kleinigkeiten, die man gar nicht erwartet, die einem aber einen guten Bezug zur Firma geben. Zum Beispiel, dass es Kaffee, Tee und Wasser umsonst gibt oder einen Billardtisch und eine Dartscheibe. Das sind Dinge, die nicht selbstverständlich sind, sich aber sehr positiv auf das Arbeitsklima auswirken.

T. Kehrein: Ich finde auch, dass GIGATRONIK einen starken Fokus auf die Mitarbeiterzufriedenheit legt. Wenn man qualitativ Hochwertiges liefern möchte, muss eben auch die Basis stimmen.


Wo sehen Sie die Stärken von GIGATRONIK für unsere Kunden?

T. Kehrein: Dass wir dem Kunden ein Gesamtpaket anbieten können – von der Beratung und Entwicklung bis hin zur Umsetzung. Dafür haben wir Experten aus allen Gebieten an verschiedenen Standorten.

C. Kehrein: Und durch den Zusammenschluss mit AKKA wird GIGATRONIK sicher noch weitere Stärken dazugewinnen, da bin ich schon gespannt.


Wie sehen Ihre Ziele und Wünsche für die Zukunft bei GIGATRONIK aus?

C. Kehrein: Ich möchte möglichst viel lernen und in viele Bereiche mal reinschauen, so dass ich irgendwann Experte für bestimmte Bereiche bin und GIGATRONIK einen umfassenden Support bieten kann. 

T. Kehrein: Mein Ziel ist es, mich hier immer weiter zu verbessern, ganz viele Dinge dazu zu lernen und vor allem Ergebnisse zu liefern, die den Kunden nicht nur zufrieden stellen, sondern begeistern – das ist mein eigener Anspruch.





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