Mechatronische Systeme und deren Entwicklung

Sören Ole Kuklau hat Elektro- und Automatisierungstechnik studiert und ist seit Juli 2017 Teamleiter für den Fachbereich System Engineering und System Verification bei GIGATRONIK in Köln. Im Interview berichtet er über seinen Werdegang bei GIGATRONIK und über die Aufgaben seines Bereichs.

„Unser Team entwickelt einen ganzheitlichen Blick auf mechatronische Systeme und deren Entwicklung ‒ von der Planung bis zur Umsetzung.”

 

Sören Ole Kuklau
Teamleiter für den Fachbereich System Engineering und System Verification     

Herr Kuklau, wie sind Sie zu GIGATRONIK gekommen und was ist Ihr Tätigkeitsbereich?

Ich habe bei GIGATRONIK meine Masterarbeit über das Thema HiL-Prüfstände (Hardware in the Loop) geschrieben, die wir hier in Köln vom Konzept bis zur Montage und Inbetriebnahme entwickeln und aufbauen. Ich hatte damals die Möglichkeit, einen eigenen HiL-Prüfstand zu entwickeln. Das war eine sehr spannende Zeit; ich konnte viel lernen, war immer eng eingebunden, auch in die Projektarbeit von anderen Kollegen. Nach der Masterarbeit bin ich hier fest angestellt worden. Seitdem habe ich bereits viele Projekte bearbeitet. Im Juli 2017 wurde mir dann die Teamleitung für den Fachbereich System Engineering und System Verification übertragen. Unser Team entwickelt einen ganzheitlichen Blick auf mechatronische Systeme und deren Entwicklung ‒ von der Planung bis zur Umsetzung.

Welche Projekte betreuen Sie derzeit?

Für einen Lenkungszulieferer aus der Region entwickeln wir HiL-Prüfstände. Das geht von der Konzeptentwicklung über die Montage bis hin zur Inbetriebnahme. Außerdem betreuen wir gemeinsam mit AKKA Belgien ein Projekt für ein Unternehmen, das Motorgetriebe entwickelt. Wir unterstützen den Kunden bei Testing-Prozessen und -Methoden. Auch mit einem Tür- und Klappenzulieferer arbeiten wir derzeit zusammen. Dort sind wir für die modellbasierte Funktionsentwicklung eines neuen Systems verantwortlich. Mit diesem System ist es zum Beispiel möglich, dass Türgriffe an Autos durch Touchsensoren ersetzt werden. Diese erkennen, wenn eine Person ein- oder aussteigen möchte und die Tür wird dann automatisch geöffnet. Über ein Türaktuatorik-System kann die Tür außerdem abgebremst und leise geschlossen werden.

Mit wem arbeiten Sie bei Ihren Projekten zusammen?

Wir arbeiten sehr eng mit unseren Kunden zusammen, dadurch können Missverständnisse vermieden werden. Wir in Köln sind ja ein relativ kleiner Standort mit etwa 50 Mitarbeitern und arbeiten daher auch sehr viel mit anderen Abteilungen zusammen, so dass man unter den Teams immer sehr viel Austausch hat. Über die Standorte hinweg sind wir über unterschiedliche Arbeitskreise vernetzt. An allen Standorten von GIGATRONIK gibt es bestimmte Kompetenzen; durch die Zusammenarbeit in den Arbeitskreisen kann man sich gegenseitig unterstützen. 


                          „Die Technik liegt jedem bei uns im Team sehr am Herzen.“



Welche Ziele verfolgen Sie bei Ihrer Arbeit?

Die Technik liegt jedem bei uns im Team sehr am Herzen. Jeder möchte das Beste rausholen, das möglich ist. Wir sind alle Tüftler, die Spaß an der Sache haben. Wenn man auf ein Problem stößt, dann beißt man sich da auch mal gerne fest, bis man es gelöst hat. Klar möchte man am Ende den Kunden zufriedenstellen, aber das geht nur, wenn man auch mit sich und seiner Arbeit zufrieden ist.

Welche Herausforderungen gilt es bei Ihren Projekten zu bewältigen?

Da würde ich ganz klar sagen, die Kommunikation mit dem Kunden. Wir haben hier bei uns in Köln sehr viele unterschiedliche Kunden ‒ das bedeutet dann häufig auch eine sehr große menschliche Arbeit zu leisten. Das kann mal Spaß machen, kann aber auch manchmal anstrengend sein (lacht).


Wo sehen Sie die Stärken von GIGATRONIK?

Ich denke, eine besondere Stärke im Vergleich zu unseren Konkurrenten ist ganz klar, dass wir gut miteinander vernetzt sind. Wir legen sehr großen Wert darauf, dass wir uns untereinander austauschen; dass keiner von uns ein Einzelkämpfer ist. Wir versuchen, den Wissensfluss bei uns im Team und zwischen den Abteilungen immer am Laufen zu halten. So weiß jeder, wer der Ansprechpartner für bestimmte Themengebiete ist und wo man sich Rat holen kann.


Was gefällt Ihnen persönlich gut bei GIGATRONIK?

Die sehr offene und kollegiale Stimmung bei uns im Team und an unserem gesamten Standort. Man findet immer ein offenes Ohr und man setzt sich auch mit den Problemen des Einzelnen auseinander. Was mir auch gut gefällt ist, dass man die Möglichkeit hat „zu wachsen“. Hier herrscht eine sehr dynamische Atmosphäre; eine Aufbruchsstimmung. Man hat den Eindruck, dass es immer voran geht. Das Ziel ist für alle klar und man weiß, wo es hingehen soll. Das ist schön und macht Spaß. Als Unternehmen von AKKA Technologies wird es zukünftig sicherlich noch dynamischer.



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